Afrikanische Steinskulpturen

Simbabwe wird in Dzimba Dza Mabwa geteilt, was „Land aus Stein“ bedeutet. Diese Beschreibung kann überall im Land entdeckt werden, wo riesengroße Steinfelsen den Horizont formieren. In der Nähe der Felsen befindet sich ein Naturstein, der für Skulptur außerordentlich geeignet ist. Steine der Arten Opal, Springstone, Rapoco und der s.g. Fruchtstein (fruit stone) sind unter den modernen Skulpturmeistern sehr bekannt.
Die älteste Skulptur datiert aus der Zeit des Großen Simbabwe und steht in der Liste der Objekte aus der Welt- und Naturerbschaft von UNESCO. Diese aus 400 bis 1450 Jahr nach dem Ch. stammende Stadt wird auf eine geheimnisvolle Weise verlassen und entvölkert.
Frank Maccuen kommt in Simbabwe in 1957, wo er für Direktor der Nationalgalerie eingestellt ist und gleichzeitig die Vorstellung einer neuen Skulpturkunst macht. Joram Mariga, ein Schüler von Frank Maccuen zeigt ihm die alte Skulpturkunst Shona. Maccuen findet einen Weg die jungen Meister zu bewegen die traditionelle mit der modernen Kunst zu vermischen, indem er sie mit den Arbeiten von Picasso und Mathis bekannt macht.
Am Anfang der 70-er Jahre werden die ersten Ausstellungen infolge der Kultur und Kunst Shona im Museum Roden vorgestellt, wo Maccuen als Kurator arbeitet, sowie auch im Museum der modernen Kunst in Paris. So wird die Shona Bewegung anerkannt.
Um 1960 wird in der Tabakfarm von Tom Bloomfield in Tengenenge eine Skulpturschule und Werkstatt errichtet. Die Skulpturgesellschaft in Tengenenge entwickelt sich zu einer hoch geschätzten Schule, wo Meister wie Bernard Matemera und Brayton Sango arbeiten. Andere bekannten Namen aus der gleichen Schule sind Henry Muniaradsi, Bernard Takivara und insbesondere Nicholas Mukomberanva.
Zum heutigen Tag ist die Kunst in Simbabwe mehr als Kunst nur in ihrem Schaffenssinne. Sie ist eine Stütze in den schweren Lebensbedingungen von Simbabwe, wo die Durchschnittsaltersgrenze bei den Frauen in den letzten 15 Jahren von 56 auf 34 Jahre wegen der Armut und AIDS senkt und die niedrigste in der Welt ist.
Seit 2002 besitzt „Art of Africa“ seine eigene Werkstatt in Simbabwe, wo armen, aber begabten Meistern die Möglichkeit zum Schaffen angeboten wird. So sorgen wir nicht nur für Nahrung, Bett, Transport, Material und Werkzeuge, sondern auch für saubere Kleider der Skulpturmeister. Das Einzige, was wir von ihnen erwarten ist in der Werkstatt ihre Schaffungskreativität und ein gutes Humorgefühl mitzunehmen.
Magie mit Hammer, Meißel und Stein.
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